Karsten Hein
Karsten Hein

Karsten Hein

Kurzbiographie

Der 1937 in Hamburg geborene, schon immer an Werkstoffen sowie technischen Dingen sehr interessierte Karsten Hein, beginnt 1958 sein Studium der Bildenden Kunst. Nach zwei Jahren an der Werkkunstschule sowie vier weitere Jahren an der HfBK in Hamburg, entscheidet er sich für den konstruktiv-konkreten Schaffensstil. Hein nimmt an diversen Ausstellungen, Symposien und Treffen mit anderen konkret arbeitenden Künstlern der internationalen Szene teil. Dabei lernt er auch den damals bereits bekannten und wichtigen Schweizer Künstler Richard Paul Lohse kennen, der sich von den künstlerischen Anliegen des jungen Hamburgers beeindruckt zeigt. Ein sich über Monate erstreckender Briefwechsel und Austausch beider, ist für Hein von besonders inspirierender Bedeutung. Ebenso für ihn von entscheidender Tragweite ist die Lehrtätigkeit an der Fachhochschule Hamburg. Dort unterrichtet er zunächst als Dozent, ab 1980 dann als Professor für die Fächer Dreidimensionale Gestaltung und Farbe + Form. Als Hein in den frühen 2000er Jahren in den Ruhestand geht, ist das wie ein Startschuss für ein neues Arbeitsleben: jetzt ausschließlich mit der eigenen Kunst vor Augen! Er erschafft herausragende, plastische Designs sowie hunderte Entwürfe für Farbfeldkompositionen. Da die Übertragung dieser Bildideen mit Acrylfarben auf Leinwand aufgrund der auf höchste Genauigkeit ausgerichteten Maltechnik sehr zeitaufwendig ist, bleiben die meisten Kompositionen unveröffentlicht. Daher entwickelt Hein 2014 mit seinem Galeristen Jan Menssen eine neuartige Verfahrensweise, mit der die Temperaentwürfe hyper-präzise materialisiert bzw. umgesetzt werden können. Mehr als 70 Farbklangvariationen sind bislang mit dieser Methode als wertvolle Original-Editionen herausgegeben worden. Karsten Hein, born in Hamburg in 1937, is very skilful at handling materials and technical objects. He started a two-year course at the School of Applied Arts in Hamburg in 1958 that led, after a further four years at the University of Fine Arts in Hamburg (HfBK), to the concrete constructivist style of work upon which he has since exclusively concentrated. Hein participates in a wide variety of exhibitions, symposiums and meetings with other international artists pursuing similar objectives. As a result, he also got to know the already prominent and important Swiss artist Richard Paul Lohse, who was impressed by the artistic concerns of this young man from Hamburg. An exchange of letters and views lasting several months proved particularly inspiring for Hein. Of great importance as wellwas his teaching at the Technical College in Hamburg; initially as a lecturer and, from 1980 onwards, as Professor for Three-Dimensional Design and Colour + Form. The end of this highly formative chapter in the artist’s life on his retirement in the early 2000s, however, seemed to precipitate Hein into a new working life – now he could concentrate entirely on his own art! Since then he has created brilliant plastic designs and numerous colour field compositions, the latter mostly in draft form. Transferring such a draft design onto canvas by hand takes many months, because Hein uses an enormously precise acrylic-based painting technique. Therefore many works fall out of his focus at this time. In 2014 Karsten Hein developes an innovative process together with his gallerist Jan Menssen. Now the draft versions can be finalised as hyper-accurate artistic works. Up to 70 orginal works have so far been published as valuable original-art-editions using this great method.
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Kunstwerke

1. Farbraum, 1998
Original-Farbklangkomposition mit 576 Farbmodulen, von Hand am Computer in ein quadratisches Gestaltungsfeld eingebracht und hyperpräzise angeordnet, im Pigmenttintendruckverfahren in limitierter Auflage materialisiert.
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Sechser Farbrhythmus 6
Original-Farbklangkomposition mit 1296 Farbmodulen, von Hand am Computer in ein quadratisches Gestaltungsfeld eingebracht und hyperpräzise angeordnet, im Pigmenttintendruckverfahren in limitierter Auflage materialisiert.
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Polyrhythmus 1
Original-Farbklangkomposition mit 462 Farbmodulen, von Hand am Computer in ein quadratisches Gestaltungsfeld eingebracht und hyperpräzise angeordnet, im Pigmenttintendruckverfahren in limitierter Auflage materialisiert.
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Fuge 1
Original-Farbklangkomposition mit 1152 Farbmodulen, von Hand am Computer in ein rechteckiges Gestaltungsfeld eingebracht und hyperpräzise angeordnet, im Pigmenttintendruckverfahren in limitierter Auflage materialisiert.
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Reihendurchdringung 1
Original-Farbklangkomposition mit 4740 Farbmodulen, von Hand am Computer in ein rechteckiges Gestaltungsfeld eingebracht und hyperpräzise angeordnet, im Pigmenttintendruckverfahren in limitierter Auflage materialisiert.
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