GEORGE

Der 1940 geborene, seit seiner Jugend in Deutschland lebende George K. ist gelernter Maschinenbauschlosser. Sein Fachwissen macht ihn zu einem gefragten Mann, so dass er in den 1970er Jahren als technischer Direktor in einer großen kunststoffverarbeitenden Unternehmung Anstellung findet und nach Hamburg umsiedelt. In dieser Zeit drängt es ihn, neben dem beruflichen, von technischen Themen dominierten Alltag, einer kreativen Beschäftigung nachzugehen, so dass er mit dem Malen beginnt. Als er den 10 Jahre jüngeren, bereits profilierten Künstler und für ihn einflussreichen Lehrer Gerd Krenckel kennenlernt und dieser 1982 die Hamburger Privatakademie Leonardo gründet, nimmt GEORGE viele Jahre am dortigen Kursangebot teil; mit besonders nachhaltiger Wirkung. Besondere Malexpeditionen, wie sie durch die Schule organisiert werden, führen ihn nach Ägypten, Andalusien, Griechenland, Indien sowie in die Toskana. Dort taucht er in unterschiedliche Landeskulturen ein und setzt sich mit großen Kunst- und Geschichtsepochen auseinander; seine künstlerischen Anliegen werden dadurch geprägt. Als er Anfang der 1990er Jahre in der Folge des Verkaufs des ihn beschäftigenden Unternehmens seine Anstellung verliert, hat er zu sich selbst als Künstler bereits viel Vertrauen gewonnen. Er beginnt sein Kreativpotential vollzeitig auszuleben.

Die beeindruckende Dynamik in der künstlerischen Entwicklung GEORGEs wird an dem sich im Schaffensfluss vollziehenden Wandel von der Zwei- zur Dreidimensionalität deutlich. Er erfolgt schubweise, über Jahre hinweg, da sich GEORGE zwischendurch auch immer wieder anderen künstlerischen Anliegen zuwendet. Mitte der 1980er Jahre beginnt er, Bilder mit kleinen Schmuck- oder Dekostücken auszugestalten, schon bald danach werden die Bildoberflächen seiner Werke durch den Einbau größerer, auffälligerer Gegenstände weiter aufgebrochen, durch elektrisch angeschlossene, funktionale Apparate alter instandgesetzter, unterhaltungs-elektronischer Geräte ergänzt. Nicht einmal 10 Jahre nach den frühen, kollagierten Arbeiten, findet er in den 1990er Jahren zu der sein heutiges Schaffen charakterisierenden Bühnenhaftigkeit. Nun entstehen viele Tempelobjekte, wie er sie zu nennen beginnt, zwischendurch aber auch zahlreiche gemalte Werke; ganze Serien. Nach einem 2008 glücklicherweise gut überstandenen Herzinfarkt, konzentriert sich GEORGE dann auf eines: In der ihm nach dem Infarkt neugeschenkten Lebens-Zeit, will er nur noch erschaffen, was lediglich er wird entstehen lassen können. Er stellt das Malen ein und wendet sich ausschließlich der Konstruktion von „Lichttempeln“ zu. GEORGES neuen Objekte werden technischer, vor allem jedoch lichtintensiver, bewahren dabei jedoch ihre künstlerische Einzigartigkeit und Handschrift. Sie sind unterschiedlich groß und verschieden geformt, leuchten schmuckvoll in unterschiedlichen Farbnuancen, bieten mitunter Radioempfang sowie auch Abspielmöglichkeiten für Musik-CDs und digitale Audioformate. Auch kinetische Elemente, die sich über versteckte Schalter und Einstellrädchen in Bewegung versetzen und dynamisieren lassen, vermitteln viel Reiz. Mit seiner originellen, durch Interkulturalität und Technik geprägten, liebevoll, witzig und zugleich schräg in Szene gesetzten Kunst, liegt GEORGE im Trend der heutigen Zeit. Sie ist einzigartig, authentisch und fällt am Markt auf – über Grenzen hinweg und wird bereits jetzt von einigen als "Auktionshighlights von Übermorgen" gesammelt.

 

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